Achtung, fertig, meditieren

Wir achten beim Autofahren auf Verkehrsschilder, bei einem Stoppsignal bremsen wir. Doch wenn uns unser Körper Signale sendet und zum Verlangsamen auffordert, wird er gerne überhört. Könnte er uns anhupen und uns den Finger zeigen, würde er es vermutlich manchmal tun, doch er besitzt kein Blaulicht und keine Sirene. Darum ist es wichtig, sich trotz Zeitdruck und steigenden Anforderungen immer wieder Zeit zu geben und selbst in stressigen Phasen zur Ruhe zu kommen und abzuschalten.
Meditieren ist dafür besonders gut geeignet. Dazu muss man kein indischer Guru oder Backpacker in Thailand mit Orchideen im Haar sein.

Meditieren kann man lernen:

  1. Eine bequeme Sitzhaltung aussuchen, die man 10 bis 15 Minuten beibehalten kann.
  2. Einige Male tief durch die Nase ein- und ausatmen. Nicht den Atem zu kontrollieren versuchen, sondern ihm seine natürliche Tiefe und seinen Rhythmus lassen.
  3. Die Aufmerksamkeit entweder auf die Empfindung der Nasenlöcher oder auf das Senken und Heben des Bauches fokussieren.
  4. Das Kommen und Gehen des Atems beobachten, liebevoll, mit einem entspannten, aber fokussierten Bewusstsein.
  5. Wenn sich Termine, Alltags-Geschichten und sonstige Bilder in die Gedanken mischen, geduldig und beharrlich versuchen, wieder auf die Beobachtung der Atmung zurück zu kehren.

Es klingt einfacher als es dann vielleicht sein mag, doch mit wiederholter Übung wirst du feststellen, dass man auch in anderen Lebensbereichen gegenwärtiger wird und sich schneller und besser konzentrieren kann, nicht nur auf seine Aufgaben, sondern auch auf sich selber.




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