Motivation Rauchstopp

Schluss mit Rauchen, diesmal wirklich!

Viele rauchen, viele versuchen aufzuhören, viele werden rückfällig. Doch mit dem Rauchstopp ist es wie mit vielen anderen Zielen im Leben auch: Man muss es wollen!

Gründe, um aufs Rauchen zu verzichten, gibt es genügend. Neben den bekannten Krankheiten wird der Einfluss des Rauchens auf die Haut eher selten thematisiert. Raucher haben mehr Falten als Nichtraucher, ausserdem sind sie oftmals blass und ihre Haut gräulich, sie sehen bleich und ungesund aus – und dieser Look ist eigentlich nur für Vampir-Fans ansprechend.

Das Rauchen bewirkt, dass sich die winzigen Muskelfasern der Blutgefässe zusammenziehen und die Gefässe verengen. Daraus resultiert eine schlechtere Blutversorgung und diese wirkt sich auf die Gesichtsfarbe aus. Übrigens ist dies auch der Grund, warum Raucher oft kalte Hände haben. Eine Zigarette reicht, um den Blutfluss für eine Stunde zu reduzieren. Zum anderen wird das Eiweiss Kollagen langsamer auf- und abgebaut, dieses ist für die Elastizität der Haut verantwortlich. Raucherhaut ist also schneller schlaff und faltig. Sich bei der nächsten Zigarette verschrumpeltes Obst vorzustellen, könnte helfen.

Wen dies nicht motiviert, hier ein paar Facts zum ausdrucken und an den Kühlschrank oder besser an die Zigarettenschachtel kleben:

  • 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt der erhöhte Herzschlag.
  • 12 Stunden später erreicht das Kohlenmonoxid ein normales Niveau.
  • 2 Wochen bis 3 Monate nach dem Rauchstopp beginnt das Herzinfarktrisiko zu sinken, die Lungenfunktionen erholen sich.
  • 1 bis 9 Monate nach dem Stopp nehmen Raucherhusten und Atemnot ab.
  • 1 Jahr nach dem Rauchstopp hat sich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Krankheit halbiert.
  • Nach 5 bis 15 Jahren ist das Risiko eines Hirnschlags auf das Niveau einer nichtrauchenden Person gesunken.
  • Nach 10 Jahren ist das Risiko eines Todesfalls wegen Lungenkrebs nur noch halb so gross wie bei einem Raucher. Das Risiko eines Krebses im Mund, Rachen, in der Speiseröhre, Blase, Niere und Bauchspeicheldrüse geht zurück.
  • Nach 15 Jahren ist das Risiko einer Herz-Kreislauf-Krankheit gleich hoch wie bei nichtrauchenden Personen.

Unterstüzung beim Rauchstopp kann man sich bei zahlreichen Anlaufstellen holen. Beispielsweise bei der Rauchstoppline: 0848 000 181 von der Krebsliga Schweiz in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz.

Weitere Infos unter: www.rauchstopplinie.ch




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