Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Wir wollen ein glückliches Baby sein, ein Kamel, ein Krieger (II), eine stehende Vorwärtsbeuge und ein Dreieck. Mit diesen einfachen Yoga-Übungen am Morgen bist du fit und bereit, um in den Tag zu starten. Und das Beste ist: Für die erste Übung muss man noch nicht mal das Bett verlassen.

 

Glückliches Baby (Ananda Balasana)

Man liegt auf dem Rücken mit angewinkelten Beinen und fasst mit den Händen die Aussenseiten der Knöchel. (So quasi wie ein Baby welches gleich gewickelt wird, aber dieser Gedanke kann auch wieder verdrängt werden.) In dieser Position schaukelt man hin und her. Tief ein- und ausatmen. Und einfach die Ruhe geniessen.

Stehende Vorwärtsbeuge (Pada Hastasana)

Wir befinden uns nicht mehr im Bett. Die Füsse stehen hüftbreit auf dem Boden. Die Arme locker hängen lassen. Jetzt den Körper Wirbel für Wirbel in eine Vorbeuge rollen, beginnend mit dem Kopf. Hierbei kann man auch leicht in die Knie gehen. Jetzt verschränkt man die Arme und schüttelt langsam den Kopf: dreimal ja und dreimal nein. Und dann langsam wieder aufrollen.

Das Kamel (Ustrasana)

Nun wird die Wirbelsäule aktiviert. Das ist wichtig, denn meist wird sie durch häufiges Sitzen den Tag hindurch sehr beansprucht. Um Energien frei zu setzen, kniet man auf den Boden. Den Oberkörper aufrecht halten und ruhig atmen. Dann die Bauchmuskeln anspannen und in eine leichte Rückbeuge gehen, nur so weit wie angenehm.

Fünfmal tief ein- und ausatmen. Wichtig ist, die Brust nach vorne und oben zu richten – der Sonne entgegen, mit geöffnetem Herzen. Die Schultern nach hinten unten ziehen. Wer will, kann noch ein paar Kamelgeräusche dazu machen.

Krieger II (Virabhadrasana II)

Eine Übung, die dir viel Power spenden wird. Man steht mit weit geöffneten Beinen seitlich auf der Yoga-Matte. Der vordere Fuss zeigt mit der Spitze nach vorne, der hintere Fuss steht parallel zur hinteren Mattenseite. Das vordere Bein wird gebeugt, bis das Knie über dem Fuss ist, das hintere Bein bleibt aktiv und gestreckt. Der Oberkörper ist aufrecht in der Länge der Matte, der Blick geht nach vorne (man schaut quasi über eine Schulter.) Beide Arme sind ausgestreckt und aktiv. Spüre die Kraft, die durch den Körper fliesst; wenn jetzt jemand durch die Schlafzimmertür kommen würde, könnte man ihn gleich anspringen. Fuss wechseln und Übung wiederholen.

Dreieck (Trikonasana)

Vom Krieger aus kommt man ins Dreieck. Dafür streckt man das vordere Bein durch, den Oberkörper dreht man nach vorne und den vorderen Arm lässt man langsam dem Bein entlang gleiten bis zum Fuss hinunter, wenn man kann, sonst nur so weit wie es halt geht. Den anderen Arm in der Verlängerung nach oben in Richtung Decke strecken. Der Blick folgt diesem Arm und geht nach oben. Fünfmal tief ein- und ausatmen. Wenn man bei einer Figur nicht ganz sicher ist, ob man sie richtig durchführt, dann muss man sich nur den Namen in Erinnerung rufen und sich überlegen: sehe ich so aus wie die Figur heisst, also hier: sehe ich aus wie ein Dreieck? Wenn ja, dann ist vermutlich alles richtig. Ansonsten sind bestimmt auf Google noch Illustrationen zu den Figuren zu finden.




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