Lerche, Eule oder Vogelstrauss – und wer sieht am besten aus?

Nachts, wenn wir schlafen, arbeitet unser Körper weiter. Doch was passiert da eigentlich – und vor allem: was passiert, wenn wir in dieser Zeit eben nicht schlafen?

Vor dem Einschlafen sinkt der Blutdruck und der Atem wird flacher, der Startschuss fällt für die nächtlichen Reparatur- und Erholungsprogramme des Körpers. Dies geschieht nach einem inneren Rhythmus. Diese innere Uhr ist es auch, die uns einteilt in Lerchen und Eulen. Lerchen sind Menschen, die eher früher müde werden und dafür am Morgen schnell fit und produktiv sind. Eulen gehen später zu Bett und brauchen dafür am Morgen länger, um in die Gänge zu kommen. Wie viel Schlaf wer braucht, ist aber unabhängig vom Vogel-Typ. Die meisten Menschen benötigen zwischen 6 und 8 Stunden, um sich fit und ausgeschlafen zu fühlen. Viele Führungskräfte und Spitzenpolitiker schlafen jedoch weniger als 5 Stunden pro Nacht und kommen damit zurecht – scheinbar gelingt es ihnen, sich den erhöhten Anforderungen anzupassen. In manchen Ländern in Asien ist das Recht auf Schlaf am Arbeitsplatz im Gesetz verankert. In unseren Breitengraden hingegen wird langes Schlafen häufig mit Faulheit und fehlender Motivation assoziiert.

Doch was passiert, wenn wir uns zu wenig Schlaf gönnen oder unter Schlaflosigkeit leiden? Schon nach 17 Stunden Wachsein ist unser Reaktionsvermögen so eingeschränkt, als hätten wir ein halbes Promille Alkohol im Blut. 22 Stunden entsprechen einem Promille. Ausserdem handelt man emotionaler und verantwortungsloser. Lang anhaltende Schlaflosigkeit oder Schlafentzug setzen den Körper unter Stress und schwächen das Immunsystem. Chronischer Schlafmangel ruft bereits nach zehn Tagen Entzündungsreaktionen im Körper hervor.

Die gute Nachricht: Ein Nickerchen zwischendurch tut deinem Körper gut und senkt den Stress-Level. Und was ist mit dem sogenannten Schönheitsschlaf? Den gibt es erwiesenermassen wirklich. Im Schlaf wird ein Hormon ausgeschüttet, welches dafür sorgt, dass sich unsere Haut regenerieren kann. Wenn diese Ausschüttung unterbrochen wird, verändert sich die Haut mit der Zeit – sie wird dünner und es kommt zur Faltenbildung. Ausserdem weisen Menschen, die zu wenig schlafen, öfter Augenringe sowie eine unregelmässige Pigmentierung und feuchtigkeitsarme Haut auf.

Schlafen ist also wichtig für das Erscheinungsbild unserer Haut – aber noch wichtiger für unser Immunsystem. Wenn wir unserem Körper zu wenig Zeit geben, sich zu regenerieren, steigt das Risiko, krank zu werden. Wie viel Schlaf man braucht, hängt mit der Schlafqualität zusammen und ist sehr individuell. Gut wäre es, auf seine innere Uhr zu hören und diese nicht durch äussere Einflüsse zu fest durcheinander bringen zu lassen.

3_1_4_Beauty Schlaf Schoenheit




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