Nagelpflege mit natürlichen Produkten

Die Nägel an unseren Fingern und Zehen sind – wie das Haar – totes Gewebe, das aus einem verhärteten Protein besteht: der Hornsubstanz Kreatin. Sie sind also sozusagen Verlängerungen der Haut.

Gesunde Fingernägel haben eine glatte Oberfläche ohne Spalten oder Rillen, einen ganz normalen Glanz, eine leicht rosa Färbung, eine leicht angedeutete Wölbung, eine gewisse Elastizität und einen normalen Nagelmond. Alles, was sich deutlich von diesem Beschrieb unterscheidet, kann auf allfällige Erkrankungen im Organismus eines Menschen hinweisen.

  • Gelbe Nägel werden entweder mit einem Leberleiden, mit Gelbsucht, Schuppenflechten, mit einer Pilzinfektion oder mit Medikamenten in Verbindung gebracht. Häufiges Auftragen von rotem Nagellack ohne Unterlack führt jedoch auch bei gesunden Menschen zum selben Ergebnis. Um die durch Nagellack entstandenen Verfärbungen zu entfernen, kann man die Nägel mit einer halben Zitrone oder mit Backpulver abreiben. Und dann zukünftig vor dem Lackieren einen Grundlack verwenden, um vorzubeugen und diese ganze Prozedur zu vermeiden.
  • Brüchige Nägel weisen auf einen Mangel an Mineralstoffen wie beispielsweise natürlichem Kalzium oder Magnesium hin. Abhilfe schafft hier eine ausgewogene Ernährung sowie folgende Nagelpflege: Die Fingerkuppen in warmem Eichenrindentee baden, danach mit Lanolin- oder Glycerinsalbe einreiben. Auch Kieselerde, die täglich eingenommen wird, kann bei brüchigen Nägeln helfen.
  • Um die Nägel zu stärken, kann man je 10 Tropfen Grapefruit-, Lavendel- und Zitronenöl mit 1 Teelöffel Avocadoöl vermischen, in ein Fläschchen füllen und damit täglich die Nägel massieren.
  • Zu viel Nagelhaut niemals wegschneiden! Um die störende Haut zu entfernen, besser Mandel- oder Olivenöl grosszügig in die Nagelhaut einmassieren und diese mit einem geeigneten Stäbchen ins Nagelbett zurückstossen.

Übrigens: Fingernägel sind – nebst den Haaren – die einzigen Körperteile, die nach dem Tod noch weiterwachsen.




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