Der Wellness-Abend

Es ist grau und düster draussen, die Lippen sind spröde von der kalten Luft und die Hände trocken. Am liebsten würde man weit weg in die Ferien fahren – oder zumindest in ein erholsames Spa. Doch manchmal kann man nicht einfach so weg, sei dies wegen Verpflichtungen, dem Umfeld oder dem Portemonnaie. Aber keine Sorge, denn eigentlich brauchst du gar nicht mehr als dein eigenes Badezimmer und den Mut, einfach die Tür hinter dir zu schliessen und die Welt draussen zu lassen. Die folgenden Tipps sind übrigens für Männer genauso wie für Frauen – denn auch Männer haben Lippen und Hände.

 

Beginnen wir mit der Wellness-Atmosphäre. Licht aus, Kerzen an. Wenn du magst, dürfen es gerne auch Duftkerzen sein. Je nach Laune kannst du beruhigende Musik laufen lassen, am besten ohne Werbeunterbrechung. Ansonsten wäre dies auch der ideale Moment, um einfach die Stille zu geniessen. Lege alle Produkte, die du während deiner Quality-Time im Bad verwenden wirst, in Reichweite.

Angefangen wird mit dem Gesicht: waschen und eine Gesichtsmaske auftragen. Diese gibt es in allen Preissegmenten und für jeden Hauttyp. Derweil kann man das warme Wasser in die Badewanne einlassen. Schön sind Badezusätze wie Badesalz, Schaumbäder oder Badebomben. Alternativ können auch 2 Tassen Milch ins Badewasser gegeben werden, das macht deine Haut sanft und geschmeidig. Wer keine Badewanne hat, kann sich auch einfach eine ausgedehnte Dusche gönnen, ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen.

Wir sind im Wasser, wer möchte, kann sich nun ein Peeling gönnen und damit nicht nur abgestorbene Hautschüppchen, sondern auch gleich den ganzen Alltag von der Haut schrubben. Mit körnigem Honig können ausserdem auch noch die Lippen gepeelt werden. Es gibt handliche Massage-Tools, mit denen du dir selber sanft alle erreichbaren Körperstellen massieren kannst. Nach etwa 15 Minuten kann die Gesichtsmaske abgewaschen – und auch das Bad oder die Dusche verlassen werden.

Nun gut eincremen. Um das Spa-Feeling perfekt zu machen, hat man sich vorher einen Bademantel besorgt, in dem man jetzt noch den Rest des Abends verbringen kann. In einem kuschligen Schlafanzug geht‘s natürlich auch. Da Nägel und Nagelhaut durch das warme Wasser aufgeweicht wurden, wäre jetzt auch ein guter Zeitpunkt für eine Mani- und Pediküre. Falls man von der Schönheitspflege genug hat, kann man sich stattdessen auch einfach einen leckeren Tee machen.

 

Das ist doch ein Abend, auf den man sich freuen kann, oder?

 

4_4_7 Bad Achtsamkeit2




Weitere Beiträge


Yoga am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Wir wollen ein glückliches Baby sein, ein Kamel, ein Krieger (II), eine stehende Vorwärtsbeuge und […]


Achtsamkeit
14.09.2015

Das Prinzip der Akzeptanz bei Meinungsverschiedenheiten

Streitest du dich manchmal mit deinem Partner, Mitarbeitern, Freunden oder Familienmitgliedern? Wenn ja, bist du […]


Achtsamkeit
19.10.2015

Du hast es in der Hand

Es gibt Dinge im Leben, die kannst du nicht ändern. Aber mit unserem Tun beeinflussen […]


Achtsamkeit
26.10.2015

Ohren spitzen und wirklich hinhören

Wir alle werden in unserem Alltag immer wieder in «Gespräche verwickelt» – an der Bushaltestelle, […]


Achtsamkeit
06.10.2015

Mach es wie die Shaolin-Mönche, lebe im Hier und Jetzt.

Lebe im Hier und Jetzt, ohne den Moment zu bewerten Dies ist das erste Lebensprinzip […]


Achtsamkeit
04.09.2015

Wasser als Wecker

Die Nacht ist lange, doch unser Körper schaltet in der Schlafphase nicht komplett aus: Er […]


Achtsamkeit
14.10.2015

Achtung, fertig, meditieren

Meditieren kann man lernen…


Achtsamkeit
28.08.2015

Stressprävention

Wie man stress vermeidet.


Achtsamkeit
09.09.2015

Die Sauna

Wenn es draussen langsam kühler und dunkler wird, ist ein Saunabesuch genau das Richtige.


Achtsamkeit
24.09.2015