Jojo-Effekt, Reaktion des gesunden Menschen

Der Jojo-Effekt hat nichts mit der Spielwarenabteilung zu tun, sondern mit den negativen Folgen von radikalen Diäten. Er bezeichnet die Reaktion des Menschen auf eine hohe Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit. Meistens ist das Körpergewicht aufgrund des Jojo-Effekts bald wieder gleich oder sogar höher als das unliebsame Gewicht vor der Diät. Es macht ganz den Anschein, als würde der Körper damit auf die schlechten Ratschläge bei Diäten, die auf eine starke Reduzierung der Kalorienaufnahme abzielen, antworten.

Was veranlasst den Körper zu diesem Protest? Wird während einer bestimmten Zeit die Nahrungsaufnahme stark reduziert, meldet sich unsere Genetik, die noch der Steinzeit entspricht. Der Körper kann mit dem Begriff Diät nichts anfangen und deutet das starke Kaloriendefizit als Zeit, in der die Nahrung von den natürlichen Gegebenheiten knapp wird. Während der «Dürre» zapft der Körper Reserven an, die im Fett und in der Muskulatur gespeichert sind. Während der «Hungerzeit» verliert man an Gewicht, anfangs schneller, dann immer langsamer, bis sich der Körper auf die neue Gewohnheit bzw. die wenigen Kalorien eingestellt hat. Beendet man die Diät und beginnt wieder mit den alten Gewohnheiten oder auch nur mit normalem Essen, braucht der Körper wieder Zeit, bis er sich dem Übermass angepasst hat. In dieser Phase speichert er wieder Fette ab, meist sogar mehr als zuvor, denn schliesslich muss er ja für die nächste Hungerzeit Reserven bunkern.

Tipps:

  • Keine radikale Reduktionsdiät machen
  • Gesunde Ernährungsumstellung statt Diätwahn
  • Bewusstsein für den Körper langfristig auslegen und cool bleiben
  • Kleine Schritte planen und Zieldefinitionen realistisch setzen in der Gewichtsreduktion und der Ernährungsumstellung
  • Nicht versuchen, nur über die Ernährung eine negative Energiebilanz zu erzielen, sondern auch mittels Bewegung
  • Ernährungsberater aufsuchen und sich beraten lassen

 

4_4_1 Skelett Ernaehrung




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