Guarana

Neben Kaffee gilt Guarana als beliebter natürlicher Wachmacher. Angeblich macht er müde Menschen munter, erhöht die Konzentration und gibt Sportlern vor dem Training oder dem Wettkampf den nötigen Extraschub. Auch die Indianer schreiben der Kletterpflanze, die ursprünglich aus dem Amazonas stammt, wundersame Wirkungen zu. Sie verwenden die gemahlenen Kerne der roten Früchte als stärkendes und anregendes Mittel um Hungergefühle zu unterdrücken, den Geist zu schärfen, Kopfschmerzen zu betäuben oder die Potenz zu steigern. Bei uns ist Guarana vor allem in Getränken zu finden.

 

Um aufzuwecken besitzen die Samen der Liane definitiv die richtigen Inhaltsstoffe. Sie enthalten fünfmal mehr Koffein als Kaffeebohnen. Entsprechend wirkt Guarana, wie Kaffee, anregend und aufputschend. Allerdings tritt die Wirkung bei Kaffee viel schneller ein, denn Guarana ist an Gerbstoffe gebunden, die zuerst vom Körper abgebaut werden müssen. Erst danach wird das Koffein freigesetzt. Somit putscht es zwar langsamer, aber dafür schonender und vor allem langfristiger auf. Darüber hinaus ist es bekömmlicher und magenfreundlicher.

 

Aber auch Guarana weist Nebenwirkungen auf, die denen von Kaffee ähnlich sind. Bei übermässigem Konsum und je nach Veranlagung können Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder Herzrasen auftreten. Weitere allfällige Nebenwirkungen sind Zittern, innere Unruhe oder Durchfall. Daher richtig dosieren oder aber noch besser: Mehr schlafen, um nicht zum Koffein-Junkie zu mutieren. Guarana ist auch nicht für Schwangere, während der Stillzeit sowie für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck zu empfehlen.

 

 




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